. . . so wird Bewegung deutlich !

Workshop     -        Tipps und Tricks zur Herstellung animierter Lehrbildreihen

 

  Teil 1: Voraussetzungen und Vorbereitungen

Teil 2: Einsatz des Animationsprogramms  .Teil 3: Optimierung der Animation


 
1. Programmauswahl
Unter den vielen Programmen zur Herstellung animierter Bildreihen hat sich besonders das Programm
Movie Gear als sehr hilfreich erwiesen.

Der gesamte Bewegungsablauf bleibt immer im Blick.
Zudem bietet das Programm interessante Variationsmöglichkeiten. Teil 3: Optimierung der Animation

Es kann kostenlos downgeloaded werden und steht 30 Tage zum Test zur Verfügung.
 

Andere Animationsprogramme können selbstverständlich auch verwendet werden. Sie sind aber teilweise deutlich umständlicher zu handhaben.


 
 
2. Bildmaterial sichten
Voraussetzung für eine gelungene Animation ist natürlich gutes Bildmaterial.
Je mehr Einzelbilder für eine Animation vorliegen, desto besser sind die Möglichkeiten ür eine gute Animation. Wichtig ist vor allem, dass die entscheidenden Bewegungsphasen gut erkennbar sind.
 

3. Bildmaterial bearbeiten - Zeichnungen optimieren
Im Regelfall werden zeichnerische Eingriffe notwendig. Mit vorhandenem Bildmaterial, Scanner und einem Graphik-/Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Paint, Paintshop Pro) lässt sich dies gut erreichen.

Beispiel:  Animation einer Turnbewegung
Ausgangspunkt ist eine Bildreihe wie sie z.B.  in der Fachliteratur oder auf den
Wettkampkarten der Bundesjugendspiele Gerätturnen zu finden ist.

Mit dem Scanner kommt die Bildreihe in den Computer. Möglich ist auch die Digitalisierung eigener Videosequenzen oder Fotoreihen, von denen dann Umrisszeichnungen angefertigt werden können.

Für optimale Ergebnisse ist oft eine Kombination aus verschiedenen Möglichkeiten sinnvoll.
Als Beispiel wird die Rolle rw. durch den flüchtigen Handstand genommen.


  Ausschnitt Wettkampfkarte


Fotoserie schlechter Qualität, die es aber erlaubt,  Umrisszeichnenungen zu erstellen

Jetzt muss entschieden werden, welche Größe die Animation haben soll, und ob evtl. noch Einzelbilder eingefügt oder verändert werden (den Strecksprung bei der Rolle rw. könnte man weglassen).

Schließlich ist zu überlegen, ob Farbe verwendet werden soll. Das Ergebnis könnte dann so aussehen.

 Mit Hilfe von Bildreihen aus der Fachliteratur kann die Bewegungsfolge noch weiter optimiert werden.

Jetzt kann es an den eigentlichen Animationsvorgang gehen.

Workshop Teil 2



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